Einen eigenen freifunk-Router in Betrieb nehmen

Übergabe eines freifunk-Routers, Philipp Seefeldt, CC BY-SA

Quelle: „freifunk verbindet“, Philipp Seefeldt (vimeo.com/64814620), CC BY-SA

Du hast das coole Filmchen „freifunk verbindet!“ von Philipp Seefeldt geguckt oder den Spot in der Berliner U-Bahn gesehen und fragst Dich jetzt, wie das denn geht? Ich habe mal versucht, Schritt für Schritt zu erklären, wie Du selbst einen Router für das Berliner freifunk-Netz konfigurieren kannst. Der günstigste Router dafür ist der TP-Link TL-WR741ND, er kostet nur etwa 15 €.

Ziel

Du möchtest einen Access Point in Deinem Fenster aufstellen. Der soll

  1. sich mit anderen freifunk-Knoten in der Umgebung verbinden (meshen).
  2. denen, die sich damit verbinden, automatisch eine IP-Adresse geben, so dass sie sich um nichts kümmern müssen.
  3. einen Teil der Bandbreite Deines DSL-Anschlusses öffentlich zur Verfügung stellen (wie viel, das kannst Du einstellen)
  4. sonst nichts an Deinem existierenden Netzwerk verändern.
  5. Dich vor der eigentümlichen Rechtsprechung der „Störerhaftung“ schützen, indem der Traffic durch einen (unverschlüsselten) VPN-Tunnel über einen Server des Fördervereins Freie Netzwerke e.V. ins Internet purzelt.

Damit meine Anleitung weiterentwickelt werden kann, steht sie nicht hier, sondern im freifunk wiki: http://wiki.freifunk.net/Tutorial_TL-WR741ND.

Wenn Du freifunkst, ist es ratsam, dass Du Dich auch auf der Berliner Mailingliste einträgst: http://lists.berlin.freifunk.net/cgi-bin/mailman/listinfo/berlin. Die Community trifft sich immer mittwochs in der c-base.

Happy meshing!

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