Softwareempfehlungen
Wenn es um Linux geht, werd ich ab und zu gefragt, welche Distribution und Programme ich da so verwende. Hier ist also eine kommentierte Liste, die ich nach und nach weiter füllen werde:
ChoqoK
Auf einem schnelleren Computer ist dies jetzt der identi-ca- und Twitterclient meiner Wahl. Kann Leuten (ent)folgen, Unterhaltungen nachlesen, fein!
Debian-Linux
Habe ich jahrelang ausschließlich verwendet, habe ich jetzt nur noch auf dem Server. Vorteil: Debian stable ist eben stabil. Nachteil auf dem Desktop/Laptop: Debian stable ist eben nicht so aktuell, bestimmte Programme muss eine sich anderweitig beschaffen als aus der Auswahl der stable Debian-Server (Web 2.0-Kram zb).
Dokuwiki
Ein Wiki, das ohne Datenbank funktioniert und sehr einfach zu installieren ist. Es gibt etliche Plugins, alles, was ich brauche, um Zeugs aus meinem müden Gehirn irgendwo abzulegen.
Drupal
Auch hier mögen sich die Geister scheiden, aber dies ist unter den Content-Management-Sytemens das netteste, was mir bisher unterkam.
encfs
Eine super Möglichkeit, einen einzelnen Ordner zu verschlüsseln, z.B. um ihn dann auf einem fremden Server zu speichern. Gefällt mir in Verbindung mit Ubuntu One oder Dropbox. Auch der grafische Client cryptkeeper zur Verwaltung – nett!
Anleitung, um Dropbox selbst zu verschlüsseln für Ubuntu (etwas älter, aber sehr tauglich): http://pragmattica.wordpress.com/2009/05/10/encrypting-your-dropbox-seamlessly-and-automatically/
GnuPG
Für Mailverschlüsselung! Funktioniert, egal auf welchem Betriebssystem (ich kann hier nur für Windows, Linux und Mac OS X sprechen). Für die verschiedenen E-Mail-Programme gibt es auch ganz gute Beschreibungen für die Einrichtung. Für einen Workshop hab ich mal Folien vorbereitet, die bei den TechNixen heruntergeladen und weiterverwendet werden können (http://technixen.net/Downloads/display/lid/24).
kteatime
Das ist der Teekocher von KDE. Leider kocht er den Tee nicht auf Mausklick, aber immerhin lassen sich verschiedene Teesorten (oder andere erinnerungswürdige Vorkommnisse) einrichten, und das Ding poppt dann auf, wenn er lange genug gezogen hat.
Okular
Einer von vielen PDF-Betrachtern, der es aber ermöglicht, in den Dokumenten herumzumalen, z.B. mit einem Textmarker.
pdftk
Das ist ein großartiges Kommandozeilenprogramm für die Manipulation von pdfs. Meine typischen Anwendungsfälle: Bestimmte Seiten aus einem pdf in ein neues pdf schreiben (und dabei dokumentinterne Links behalten), einzelne Seiten drehen, mehrere pdfs in eins packen, bestimmte Seiten mehrerer pdfs in ein neues pdf packen.
pino
Ein kleiner identi.ca- und Twitterclient, der sich sehr gut auf alten Computern (Ubuntu) eignet, nicht so eine ressourcenfutternde Raupe wie z.B. gwibber. Infos findet Ihr bei http://wiki.ubuntuusers.de/Pino – ist nämlich noch nicht in den Ubuntu-repositories.
poster
Ein Kommandozeilenprogramm, mit sich eine Datei (zb im Format .eps) auf mehrere A4-Seiten verteilt ausdrucken lässt, sehr praktisch für große Mindmaps.
Semantik
Ein Mindmap-Programm, das den bestechenden Vorteil hat, dass mensch daraus eine pdflatex-Gliederung erstellen kann.
subversion (svn)
Klingt politisch, ist aber leider nur ein Versionskontrollsystem. Unterschiede zu einem Backup: Es können mehrere Leute an denselben Dateien arbeiten, ohne immer lange Dateinamen mit Zahlen, Namen o.Ä. zu bilden, um das Zeugs auseinanderzuhalten. Die Rückkehr zum Stand xy geht immer.
Ubuntu-Linux LTS
Ist zumindest jetzt gerade sehr aktuelle Software und m.E. sehr gut für den Umstieg auf Linux geeignet. Die Betonung liegt für mich jedoch eindeutig auf LTS – Long Term Support. Ubuntu bringt alle 6 Monate ein Release heraus, das ewige Upgraden nervt jedoch ungemein, weil meistens irgendwas danach nicht mehr geht, was vorher ging. LTS heißt: Alle 2 Jahre gibt’s ein Release.







