Archive for the ‘Computer’ Category

#nfbb: Wohin soll’s gehen?

Donnerstag, November 24th, 2011

Guten Morgen!

Da heute abend das schon ca. fünfte netzfeministische Biertrinken Berlin stattfindet, wollte ich mal zwei, drei Gedanken aufschreiben. Erstmal kurz zu den Treffen:

Sie werden auf http://netzfeminismus.org/ angekündigt, das heutige ist ab 20:00 Uhr im Frannz in der Kulturbrauerei. Außerdem gibt’s die Ankündigungen auf Twitter bei @netzfeminismus und alle plappern mit dem Hashtag #nfbb.

Auf jeden Fall war ich schon bei einem der Treffen und zuvor zweimal bei den real life-Treffen der Facebook-Gruppe “Girls on Web Society”. Und immer noch ist mir unklar, warum ich da eigentlich hingehe. Dass mir eine feministische Vernetzung wichtig ist, ist mir klarer (nochmal besonders angesichts der Trollerei darüber, dass es sie gibt), als was ich mir darunter vorstelle oder was ich mir davon erhoffe. Das hab ich gerade auf dem Weg ins Büro für mich zu klären versucht.

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root-Zertifikate von CAcert in Android importieren

Mittwoch, August 24th, 2011

Importieren ist beschönigend ausgedrückt, ich hab die Zertifikate dem Telefon eigentlich eher aufgedrängt… Da es etwas gedauert hat, überhaupt herauszufinden, wie das geht, hier ein paar Zeilen dazu: Es geht um das Samsung Galaxy S (GT i-9000), in Verbindung mit einem Ubuntu-Rechner. root-Rechte auf dem Telefon sind Voraussetzung!

[Update 2: Interessant ist auch die neue (noch alpha-) App CACertMan vom Guardian Project [4], die es erlaubt, die CAs zu verwalten. Das Projekt stellt alternativ auch eine Datei zur Verfügung, aus der zwei CAs entfernt wurden (DigiNotar und die chinesische CNNIC).]

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Liferea ohne Google synchronisieren

Freitag, April 15th, 2011

Da liegen zwar 2, 3 Stichworte zu einem Spackeria-Kommentar in meinen Entwürfen, ich hab mich jetzt aber anders entschieden: Statt einem theoretischen Statement lieber eine neue praktische Anleitung aus der Serie ‘Synchronisation ohne Google’.

Auf jeden Fall habe ich neulich einen schon älteren Blogartikel en français gefunden, in dem beschrieben ist, wie mensch zwei Liferea-Installationen über einen eigenen Server synchronisieren kann und das funktioniert so gut, dass ich es aufwärmen will. Ich gebe allerdings zu, dass der Feedreader auf dem Handy auf diese Weise nicht am Datenabgleich teilhat.

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Angetestet: Audio transcription with f4 (Linux)

Dienstag, Februar 8th, 2011

Some news for all those who are doing qualitative research and who are working with Linux: There is a Linux version of “f4″, a software to transcribe interviews with. f4 is no free software, but at least, there is a Linux version and it is free of charge. But let me mention it right on the start: There are still problems with the available audio players depending on the player and exact versions you are running, especially under Ubuntu Lucid (10.04).

As the online documentation is poor / outdated / German only or given in personal e-mail support (helpful support, as I was told), I will show the installation process of f4 here. In the first paragraph, you can read what I found out about non-working media players/versions. If you have a possibility to run VLC 1.1.4, in the second part, you’ll see how to install f4 without using the command line. Further down: how to install it using a terminal.

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Thunderbird mit Zarafa synchronisieren

Freitag, Januar 28th, 2011

Heute komme ich nochmal kurz auf das Thema Synchronisation mit Zarafa (sprich: ohne Google) zurück. Der letzte Beitrag deckte die eine Hälfte des Setups ab, nämlich den Abgleich von E-Mails, Kontakte und Terminen zwischen dem Samsung Galaxy S und dem Zarafa-Server. Fehlt noch eine kleine Erläuterung zur anderen Seite, der Einrichtung von Thunderbird.

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Android mit Zarafa-/Exchange-Server synchronisieren

Montag, Januar 24th, 2011

Nach viel Rumgetatsche auf dem Samsung Galaxy S und Sucherei in Foren hab ich hier nun die Schritte zusammengestellt, um den Standard-Android-Kalender, die E-Mails und die Kontakte mit einem Zarafa-Server (oder auch Exchange-Server) zu synchronisieren. Hoffe, dass es bei anderen dann schneller einzurichten geht. Und ich sage es gleich, es gibt (noch?) ein Problem: Kontakte vom Handy kommen mit verpfuschten Mailadressen auf dem Server an (s.u.).

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Film: Hacker (2010)

Mittwoch, November 24th, 2010

“Hacker” müsste ich nicht gesehen haben. Ein Film, der als Film selbst nichts Interessantes macht oder ist. Er porträtiert fünf männlich sozialisierte Hacker unterschiedlicher Generationen, von denen mir mindestens 3,5 unglaublich überheblich vorkamen. Manche verdienen Geld mit ihrem Wissen, bei manchen ist das nicht so klar. Widersprüche gibt es um den Begriff Hackerethik: Wer hackt aus ethischen Erwägungen und wer nennt seine Spielerei bloß so, um die Lust am Spiel zu verschleiern? Und wo beginnt eigentlich “Kriminalität”? Das ist eine viel besprochene Frage im Film. Für mich die zwei “Extreme” unter den fünf Leuten:

  • Der eine Typ, ist ca. 20 und lässt sich in Tokio dabei filmen, wie er auf der Straße Frauen volllabert – so peinlich! Er sagt auch sehr schön, wofür ich schon x andere Beispiele mitbekommen habe: Computer hacken und Frauen “rumkriegen”, das ist im Prinzip das gleiche. Das arbeitet er dann noch aus, mit Formulierungen wie “schauen, ob man die gleichen Protokolle benutzt” etc. (Was ich als originalgetreues Zitat eigentlich super gerne für meine Diss hätte.) Sein Antrieb: “Die Anderen” glaubten nicht, dass er es schafft, als Hacker bekannt zu werden, und er wollte es ihnen zeigen. Kurzum: Ein Größenwahnsinniger, der am Ende des Films an einer Etappe scheitert, der insgesamt aber besser nicht über Themen spricht, die nicht Hacken sind.
  • Steffen Wernéry vom CCC im Hamburg ist auch dabei. Als ich den Udo-Lindenberg-Hut sah, hatte ich Vorurteile, aber als er den Mund aufmachte, war ich auch wieder entschädigt. Er sorgte immerhin für drei Dinge: Erstens musste ich lachen, als er sagte, er wollte Schutzraumwart werden, weil er da “Fläche” dazu bekäme. Er hätte 3000 Schlösser gekauft und in einem Schutzraum deponiert. *Prust…* Zweitens weckte er in mir die Frage nach Luftschutzräumen: Wo sind die und für wen? Jemand meinte heute früh dazu: Wenn da Platz für Dich drin wäre, wüsstest Du auch, wo der nächste ist. Muss zugeben: Da hab ich noch nie drüber nachgedacht. Drittens weckte er auch die Frage in mir, wie eigentlich mein Leben aussehen würde, wenn ich rein gar nichts mehr dokumentieren würde. Er sagt – und das mochte ich -, dass er das nicht mehr tut, um nie wieder andere Leute belastendes Zeugs rumliegen zu haben. Schön, dass sie da jemand politisch Denkendes sprechen lassen.

So. Dazu kommen noch einige historische Passagen, die ja auch ganz interessant sind, vor allem für die, die sich an die Computerszene der 1980er Jahre jetzt nicht so direkt erinnern. But this was it.